Paula Etter und Sinthusajina Selvaranjan sind zwei der vier KV-Lernenden in der Klinik Hirslanden. Sie schliessen in den nächsten Wochen ihre Lehre ab und sind nun im Schlussspurt. Die Klinik Hirslanden und das Hirslanden Corporate Office arbeiten in der KV-Ausbildung eng zusammen, sodass die KV-Lernenden auf dem Platz Zürich sowohl den Klinikalltag als auch die Aufgaben des Corporate Offices kennenlernen. Die beiden berichten von ihrer momentanen Tätigkeit in der Klinik.

Wie sieht ein «normaler» Arbeitstag bei euch aus? Was für Aufgaben erledigt ihr?

Paula: Ich komme morgens ins Büro, helfe dem Scanning-Team, die Post zu öffnen und zu verarbeiten. Danach bearbeite oder, wenn möglich, buche ich die fehlerhaften und die ungebuchten Rechnungen in unserem System SAP.

Sinthu: In der Marketingabteilung nehme ich Telefone entgegen, bearbeite E-Mails im Marketing-Postfach, erstelle Informationsfolien für das Mitarbeiterrestaurant, lege Flyer in der Klinik aus, bestelle Visitenkarten oder nehme Änderungen auf unserer Website vor.

Welche Abteilung ist eure Lieblingsabteilung bisher und wieso?

Paula: Mir haben alle Abteilungen während meiner Lehrzeit sehr gefallen, denn ich kannte keine vor meiner Lehre so richtig und konnte mir somit auch nicht immer genau vorstellen, was die Aufgaben waren. Marketing, Finanzen und Administration waren meine drei Favoriten, denn die Arbeit und das Team waren für mich super. Ich mag Zahlen, bin ebenfalls gerne kreativ und schreibe sehr gerne. Diese drei Merkmale konnte ich in den erwähnten Abteilungen lernen bzw. anwenden.

Sinthu: Meine Lieblingsabteilung ist bisher die Patientenaufnahme (Check-in), in der ich Kontakt mit den Patienten hatte. Die Arbeiten waren abwechslungsreich und mit meinem Team war ich sehr glücklich.

Wieso habt ihr euch für die kaufmännische Lehre entschieden?

Paula: Ich habe mich für die kaufmännische Lehre entschieden, weil ich gerne am Computer arbeite, egal ob mit Excel, Word oder Powerpoint. Ebenfalls ist die kaufmännische Lehre eine sehr gute Basis, auf der man einfach und in verschiedenen Branchen aufbauen kann. Ebenso wichtig ist mir der Kontakt zu anderen Menschen, egal ob externe oder interne.

Sinthu: Weil ich gern am Computer arbeite und gern die administrativen und organisatorischen Aufgaben übernehmen wollte.

Wie seid ihr auf Hirslanden gestossen? Zufall, Familie, Freunde, Jobportal?

Paula: Auf Hirslanden bin ich durch meine Familie, meinen Wohnort und den Lehrstellennachweis LENA (Lena.zh) gestossen. Meine Eltern, meine Schwester und ich sind alle Patienten der SportClinic, die eng mit der Klinik Hirslanden zusammenarbeitet. Somit kannte ich Hirslanden schon vor meiner Lehre, ebenso weil ich im Zollikerberg wohne, also in der Gegend der Klinik Hirslanden. Den Lehrstellennachweis LENA hat mir die Berufsberatung vorgeschlagen, worauf ich auf das Lehrstellenangebot der Klinik Hirslanden gestossen bin.

Sinthu: Auch über den Lehrstellennachweis LENA.

Was gefällt euch an der Ausbildung Kauffrau am besten?

Paula: An meiner Ausbildung gefällt mir, dass ich Einsätze in verschiedenen Abteilungen und somit auch den Einblick in unterschiedliche Arbeiten und Teams habe. Diese Abwechslung macht meine Lehre spannend, denn in jeder Abteilung hat man mit anderen Anspruchsgruppen, sei es intern oder extern, zu tun.

Sinthu: Da ich in sieben Abteilungen tätig sein durfte, konnte ich die verschiedenen Abläufe kennenlernen.

Wie habt ihr euch seit Anfang der KV-Lehre entwickelt?

Paula: Ich habe mich in allen Bereichen weiterentwickeln können, denn sowohl in der Schule wie auch in jeder einzelnen Abteilung bin ich mit neuen Dingen in Berührung gekommen. Mit jeder Abteilung lernt man Neues dazu und kann auf seinem Wissen aufbauen.

Sinthu: Am Anfang habe ich weniger Telefonanrufe entgegengenommen, aber jetzt nehme ich sie gern entgegen, da ich mehr Wissen über den Betrieb habe.

Was gefällt euch am Arbeitgeber Hirslanden am besten?

Paula: Hirslanden ist ein guter Arbeitgeber, denn in der Lehre hat man Einblick in viele verschiedene Abteilungen und somit auch in das Geschehen der Klinik. Durch die grosse Anzahl der Einsätze lernt man viele Leute kennen, mit denen man immer wieder in Kontakt steht. Nach der Lehre hat man eine grosse Auswahl an Abteilungen, die man kennt, und kann somit abschätzen, wo man es sich vorstellen könnte, richtig zu arbeiten.

Sinthu: Es gibt Möglichkeiten, dass die Lernenden auch nach ihrer Ausbildung in der Privatklinikgruppe Hirslanden tätig sein dürfen und sich weiterbilden können – das gefällt mir am besten.

Autorin: Chantal Giger, KV Lernende 3. Lehrjahr

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