Jedes Jahr feiern wir den Muttertag. Warum eigentlich? Und was ist mit den Vätern? Und den Grosseltern? Und was könnte man ausser Blumen sonst noch schenken? Erfahren Sie mehr im folgenden Blogbeitrag.

Der Moment, in dem du zum ersten Mal ein Muttertagsgeschenk erhältst

Unser Junge war knapp jährig als ich ihn ein paar Tage vor dem Muttertag von der Kindertagesstätte abholte. In seinem Garderobenfach stand ein kleines Geschenk beschriftet mit „Für Mami“. Es war ein kleiner Blumentopf bemalt von ihm mit einem kleinen Pflänzchen drin. In der Erde steckte ein Holzstiel mit einem Holzherz am oberen Ende. Das ging direkt in mein Mutterherz! Ich musste mir ein paar Tränen vor Rührung verkneifen. Ja, es ist tatsächlich so, dass man als Mutter einiges sentimentaler wird. Ich stand also da, mit diesem kleinen, bemalten Blumentopf und war so stolz auf unseren Kleinen und auf sein Gekritzel auf diesem kleinen Blumentopf.

Wer hat’s erfunden?

Ein Blick auf Wikipedia gibt den Ursprung des Muttertags wieder: Der stammt aus den USA und wird dort bereits seit 100 Jahren als nationaler Feiertag begangen. Seither hat er sich auch bei uns etabliert.

Etwas traurig ist der Hintergrund des Muttertags: Seine Begründerin, Anna Marie Jarvis, liess zunächst anlässlich des Todestages ihrer Mutter einen Gedenkgottesdienst feiern. Nach der Predigt verteilte sie fünfhundert weisse und rote Nelken, die Lieblingsblume ihrer Mutter, die roten Nelken zu Ehren der lebenden Mütter, die weissen zu Ehren der verstorbenen. Anna Marie Jarvis hatte zum Ziel, einen anerkannten Feiertag der Mutter einzuführen. Die Jahre vergingen und der Muttertag verbreitete sich immer mehr und wurde immer mehr kommerzialisiert. Das gefiel Jarvis weniger und sie kritisierte diese Entwicklung scharf. Es ging so weit, dass sie den von ihr eingeführten Muttertag wieder abschaffen wollte, allerdings erfolglos.

Weltweit unterschiedliche Daten

Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern wie Italien, Japan oder auch Uruguay findet er am zweiten Sonntag im Mai statt, so auch in der Schweiz seit 1917. Allerdings ist das nicht überall so: Im Vereinigten Königreich findet er zum Beispiel am 4. Fastensonntag statt. Das stellte ich fest, als ich mit 19 Jahren ein Jahr in London verbrachte und meiner Mutter in der Schweiz bereits im März eine Karte zum Muttertag zustellte – zwei Monate vor dem Muttertag zuhause. Ups! Besser zu früh als zu spät. Und in Frankreich, Schweden, Haiti sowie ein paar weiteren Ländern findet er nochmals an einem anderen Tag statt, nämlich am letzten Sonntag im Mai. Auf Wikipedia gibt es eine ganze Liste, wann in welchem Land der Muttertag stattfindet.

Vatertag im Juni

Auch die Väter werden gefeiert. Und zwar bei uns in der Schweiz seit 2007 und jeweils am ersten Sonntag im Juni. Die Initianten von www.männer.ch wollen damit Wertschätzung für väterliches Engagement zum Ausdruck bringen.

Grossmuttertag und Grosselterntag

Meine Schwiegermutter in Frankreich hat mich zudem auf den Grossmuttertag aufmerksam gemacht. Ja, den gibt’s auch noch. Anscheinend wurde dieser 1987 von der Kaffeemarke „Café Grand’Mère“ von Kraft Jacobs Suchard ins Leben gerufen und wird am ersten Sonntag im März gefeiert. Andere Länder haben den Grosselterntag. In den USA wird der National Grandparents’ Day seit 1978 gefeiert. Dieser findet jeweils am ersten Sonntag nach dem Tag der Arbeit statt.

Geschenkideen zum Muttertag – es müssen ja nicht immer Blumen sein:

  • Wunderschön: Grusskarten, Metallschild, Ohrringe, Lesekissen, Brillenetui und vieles mehr von Dawanda
  • Ein Brettspiel und damit verbunden: Zeit schenken für ein gemeinsames Spiel
  • Personalisierte Geschenke wie iPhone-Hülle, Schlüsselanhänger von ifolor
  • Ein Arvenkissen von Sälfmade
  • Ein Cupcake-Kurs von Bakery Kitchen
  • Ein Verwöhngutschein für eine Manicure, Pedicure, Gesichtsbehandlung etc.
  • Auswahl für jeden Geschmack auf Geschenkidee.ch

Feiert ihr den Muttertag auch? Falls ja, habt ihr coole Geschenkideen?