Der Ceviche ist ein peruanisches Gericht, das sich auch in Europa zunehmender Beliebtheit erfreut. Grund dafür ist, dass der Eigengeschmack von Fisch und Meeresfrüchten perfekt zur Geltung kommt, da diese nur roh mit Limette bespritzt und nicht gekocht oder gebraten werden. Die Säure sorgt allerdings dafür, dass das Eiweiss ähnlich wie beim Kochen denaturiert wird. Für die nötige Würze sorgen Chili, Zwiebeln und Peperoni.

Die Jakobsnuss (oder Jakobsmuschel) ist eine besondere Delikatesse, die anders als andere Muscheln ein festes Fleisch hat und aufgrund dessen besonders geeignet für Ceviche ist, da sie im Kühlschrank mariniert wird und trotzdem ihre Konsistenz behält. Sie enthält viel Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist, Omega-3-Fettsäuren, die dem Herz-Kreislauf-System zugutekommen und das Spurenelement Selen, das die Abwehrkraft des Körpers stärkt.

Ein einfaches und leichtes Gericht für Figurbewusste

Besonders im Sommer sind leichte Gerichte beliebt. Der Ceviche überzeugt dazu noch mit seiner Frische und dem geringen Kaloriengehalt von nur 220 Kalorien. Dank der Gschwellti macht er trotzdem satt.

Süsskartoffeln als willkommene Ergänzung zum Fisch

Süsskartoffeln, die am Schluss zum Ceviche hinzugefügt werden, lassen sich wunderbar kombinieren, weil sie andere Nahrungsmittel durch ihren leicht süsslichen Geschmack optimal ergänzen. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und Beta-Carotin sowie Kalium, das entwässernd wirkt und sogar den Blutdruck senken kann. Obwohl sie noch bei einigen als Exoten gelten, sind sie in der Schweiz mittlerweile gut erhältlich und werden auch in den hiesigen Küchen immer populärer.

En Guete!

PS: Schauen Sie sich das Rezept «Ceviche mit Jakobsnüssen» doch gleich an.