Rund um Babys, Geburt und Schwangerschaft gibt es Apps wie Sand am Meer. In den folgenden Zeilen verrate ich euch, welche es mir am meisten angetan haben.

Ich besitze kein iPhone und werde es wohl auch nie, ich bin ein Android-Mädchen erster Stunde. Aber ich bin überzeugt, dass die meisten Apps wohl auch im Apple Store erhältlich sind. Wie ich von meinem Mann (iPhönler) weiss, kann es sein, dass dort die gleiche App kostenpflichtig ist. Bei den folgenden Apps bin ich jedoch sicher, dass sich auch die zwei, drei Franken lohnen.

1. «Meine Schwangerschaft & mein Baby heute» von BabyCenter

Die kostenlose App wird gemäss Hersteller bereits von mehr als 400 Millionen Eltern benutzt und auch ich kann sie nur wärmstens empfehlen. In wenigen Schritten kannst du den Geburtstermin eingeben und hast Tag für Tag neue Infos zum aktuellen Stand der Schwangerschaft. Du findest auch tolle Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit, praktische Infos über den aktuellen «Gebrechlichkeitszustand», wie bei mir aktuell die Rückenschmerzen, und was du dagegen tun kannst. Du wirst immer beim Start in eine neue Woche über diese informiert und findest wirklich Allerlei zu Babynamen, Geburtsvorbereitung und vieles mehr.

2.«Baby Pics» von Baby Pics

Diese App ist sehr praktisch, um Bumpys (Schwangerschaftsselfies) zu speichern und mit niedlichen Stempeln zu verzieren. Dank vieler Vorlagen kommst du auf neue Foto-Ideen, besonders, wenn dir nach dem 30. Von-der-Seite-Bild langsam die Posingfantasie ausgeht. Auch auf der Instagramseite babypicsapp findest du viele Vorlagen, die an Niedlichkeit echt kaum zu übertreffen sind. So viele süsse Babys und Babybäuche! Die Selfies kannst du sehr einfach mit verschiedenen Illustrationen oder auch eigenem Text verzieren. Die Illustrationen sind zurzeit nur in Englisch erhältlich – ich finde das in der heutigen Zeit jedoch auch in Ordnung.

Die süssen Stempel sind während der Schwangerschaft, nach der Geburt bis hin zum grossen Kind passend, denn es gibt eine riesige Auswahl. Wenn man wirklich alle Illustrationen haben möchte, kostet es etwas – ich hab die «Investition» gewagt und bin begeistert!

3. «Baby Things» von Atchoum & Co (muss mit «Atchoum & Co» gesucht werden, sonst findet man die App nicht, derzeit nur bei Android verfügbar)

Diese App ist praktisch für alle, die gerne eine Übersicht darüber haben möchten, was sie denn fürs Baby schon gekauft haben. Wer zur Sorte «Ich-muss-alles-schon-vor-der-Geburt-haben-und-das-in-möglichst-grossem-Ausmass» gehört wie ich, der tut gut daran, wenn er weiss, was er denn schon alles hat. Die App ist in Englisch und nach dem Download kommt man auf die Übersichtsseite mit «Clothes» und «Objects». Wenn du auf die Unterrubrik gehst, hast du oben rechts beim Stift die Möglichkeit, alles auf Deutsch umzuschreiben und abzuändern. Mir hatte die Rubrik «Sweater» nicht gefallen, also hab ich daraus einfach Oberteile gemacht. Du kannst weitere Rubriken eröffnen (für mich ganz wichtig war das Hinzufügen der Rubrik «Accessoires», da ich für mein kleines Mädchen schon ganz viele Haarbänder und Schleifchen habe).

Danach kann praktischerweise jedes gekaufte Teil eingetragen werden und wird dann automatisch nach Grösse sortiert. So sehe ich nun beispielsweise bei Grösse «0 Months» gleich, wie viele Bodys, Strampler und Mützchen ich schon hab, oder weiss: Aha, bei Grösse 62 darf es doch noch etwas mehr sein. Neben Kleidern kannst du auch wichtige Artikel wie Windeln, Puder, Spielzeuge und mehr eingeben. Auch eine Rubrik «Mom Products» ist vorhanden, so dass du auch notieren kannst, ob du denn schon die Stilleinlagen etc. eingekauft hast.

Ich persönlich finde die App super praktisch. Auch wenn es darum geht, was man sich zur Geburt wünscht, kann man so schön raussuchen, was noch fehlt.

4. «Schwangerschaft +» von Health & Parenting Ltd

Auch die App informiert ähnlich wie das Babycenter darüber, was denn aktuell in der Schwangerschaft so läuft. Es steht gleich klar ersichtlich, wie viele Tage du schon schwanger bist, wie lange es noch dauert und du erhältst ebenfalls tägliche Informationen. Du kannst dein Gewicht notieren und die nächsten Termine eintragen. Du findest viele Babynamen und kannst dich durch die verschiedenen Länder durchstudieren, Namen die dir gefallen, kannst du auch gleich speichern.

Bei der Rubrik «Baby» findest du süss gestaltete Informationen zu Grösse, einen Trittzähler und eine Zeitleiste. Bei der Rubrik «Ich» findest du auch diverse Beckenbodentrainings-Übungen, allgemeine Tipps und Informationen rund um die Geburt. Du kannst Fotos speichern, einen Geburtsplan erstellen und Aufgaben notieren. Sehr praktisch finde ich auch die Rubrik «Mehr», wo du die Babynamen und die beiden Unterrubriken «Einkaufen» und «Kliniktasche» findest. Unter «Einkaufen» wird aufgelistet, was du alles fürs Baby brauchst, und kannst auch gleich abhaken, ob du es bereits gekauft hast, beispielweise eine Babybadewanne, Babylotion, Fläschchen, Nachtlicht und vieles mehr. Sehr übersichtlich und praktisch gestaltet. Auch die Kliniktasche kannst du so mit der App packen, ohne dass du etwas vergisst. Und wenn es dann soweit ist und die Wehen einsetzen, gibt es bei der Rubrik «Mehr» ebenfalls eine Unterrubrik «Kontraktion», bei welcher du die Wehendauer messen kannst und so weisst, wann du los musst.

Viele weitere Apps

In der ersten Schwangerschaft benutzte ich noch allerhand mehr an Apps, aber bei der zweiten konzentriere ich mich auf diese vier, da sie mir am meisten zusagen. Zusätzlich werden mein Mann und ich die zwei Hirslanden Apps für werdende Mütter bzw. Väter testen und euch auf dem Laufenden halten, was für Erfahrungen wir mit «Hello Baby» und «Papi, der Profi» machen.

Für weitere Tipps bin ich sehr offen und freue mich auch auf ein Feedback mit euren «Lieblings-Apps» 