Rund 150 Kurse und Workshops stehen den Hirslanden-Mitarbeitenden jedes Jahr zur Verfügung. Pflege, Führung, Persönlichkeit und Kommunikation, Medienkompetenz sowie überfachliche Themen stehen dabei zur Auswahl. Ich entschied mich für einen Backkurs und lernte dabei ein buntes Feuerwerk an Back-Köstlichkeiten kennen.

Hirslanden-Mitarbeitende profitieren von einem vielfältigen Aus- und Weiterbildungsprogramm. Ich entschied mich für die Kategorie Freizeit. Neben den zahlreichen Sport- und Fitness-Angeboten weckte der Workshop «Backen – mehr als nur Betty Bossi» meine Aufmerksamkeit.

Gourmet-Küche in der Hirslanden Klinik Belair

Eine schmale Treppe führt hinab in das Reich von Simona Deola, Küchenchefin der Hirslanden Klinik Belair in Schaffhausen. Auch die kleinste der sechszehn Hirslanden-Kliniken verfügt hier über eine umfangreich ausgestattete Küche wie in einem Sterne-Hotel.

Simona Deola, Küchenchefin der Hirslanden Klinik Belair

Simona Deola, Küchenchefin der Hirslanden Klinik Belair

Nach der herzlichen Begrüssung stellte uns Simona die verschiedenen Köstlichkeiten vor, die wir, eine Gruppe von 10 backfreudigen Hirslanden-Mitarbeitenden, selber ausprobieren und dank fachlicher Unterstützung zu kleinen Meisterwerken führen würden.

Schnell waren die verschiedenen Projekte verteilt, von Monster-Muffins über Cake Pops, Schokoladenkuchen, Lebkuchenherzen, Himbeer Macarons bis zu köstlichen Cupcakes. Liebevoll hatte Simona alles vorbereitet und so konnten wir sofort loslegen. Simona stand uns dabei mit Rat und Tat zur Seite und verriet ihre Tipps und Tricks. Zwischen Backofen, Knethaken und jeder Menge bunten Streuseln, Marzipan und Dekomaterialien hatte ich die Möglichkeit, ihr ein paar Fragen zu stellen:

Simona, wer bist du und was machst du genau in der Klinik Belair?

Simona Deola: Ich bin 32 Jahre alt und habe vor etwa zwölf Jahren die Kochausbildung abgeschlossen. Im letzten Jahr habe ich zudem noch die Weiterbildung zur Chefköchin, also die höhere Berufsprüfung, absolviert. Den Weg zur Hirslanden-Klinik Belair habe ich im Juli 2008 gefunden. Angefangen habe ich als stellvertretende Küchenchefin. Im April dieses Jahres haben wir dann einen internen Wechsel vollzogen. Mein damaliger Chef ist jetzt mein Stellvertreter und ich habe den Posten als Küchenchefin übernommen.

Wie kamst du auf die Idee des Backkurses?

Simona Deola: Das Backen und die Zubereitung von Süssspeisen ist schon eine Leidenschaft von mir. Das weiss auch unser Leiter Dienste, Uwe Meier (lacht). Er hat meinen Kurs-Vorschlag kurzerhand in die Tat umgesetzt und den Kurs ausgeschrieben – und mich so eigentlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Seitdem ich weiss, dass ich diesen Kurs leiten soll, hatte ich einige schlaflose Nächte, bis ich genug Ideen zusammen hatte, was ich alles mit den Teilnehmern backen könnte.

Was war für dich das Highlight des Abends?

Simona Deola: Das Highlight für mich war, dass alle Teilnehmer so glücklich waren und sich gefreut haben über die Köstlichkeiten, die sie selber zubereitet haben. Und was ich auch toll fand, ist, dass alles so gut geklappt hat (lacht).

Die Monster-Muffins

Die Monster-Muffins

Nach gut zwei Stunden waren echte Meisterwerke entstanden. Wir stellten uns unsere Köstlichkeiten gegenseitig vor und konnten bereits einige Hinweise geben, auf was bei der Zubereitung zu achten ist. Danach wurden selbstverständlich probiert – „Mmmmhhhh, so fein“!

Anne Forster

Projektleiterin Human Capital Management